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Webdesign: Entscheidungen zu Seitenaufbau, Inhalten und Nutzung

Webdesign: Wenn Sie eine Website beurteilen, fallen Ihnen auf den ersten Blick Farben und Bilder auf. Aus Unternehmenssicht ist jedoch entscheidend, wie einfach Besucher ihre Aufgaben erledigen können. Finden sie die gesuchte Leistung im Menü? Bemerken sie den Kontaktlink? Können sie den Text auf dem Smartphone lesen, ohne ihn vergrößern zu müssen? Die Beiträge in dieser Rubrik betrachten Design nicht als Dekoration, sondern als eine Frage der Informationsstruktur. Sie bieten unterschiedliche Perspektiven, die Sie bei der Vorbereitung eines neuen Projekts oder bei der Prüfung Ihrer bestehenden Website nutzen können.

Die Speisekartenseite eines Restaurants in Antalya erfordert einen anderen Aufbau als die Leistungsbeschreibung eines Beratungsunternehmens. Deshalb hängen die Bildauswahl, die Textlänge und die Reihenfolge, in der Nutzer durch die Inhalte geführt werden, vom jeweiligen Kontext ab. Ein vorgefertigtes Design, das Ihnen gefällt, kann ein Ausgangspunkt sein. Ob es tatsächlich passt, lässt sich jedoch erst beurteilen, wenn die tatsächlichen Inhalte des Unternehmens eingefügt sind. Erstellen Sie beim Lesen der Beiträge eine Liste Ihrer eigenen Seiten. Notieren Sie für jede Seite eine zentrale Aufgabe. Markieren Sie gesondert die Seiten, die mehrere Aufgaben übernehmen.

Die Beiträge behandeln auch die Erstellung eines Briefings, die mobile Nutzung, Barrierefreiheit und die Prüfung der Website bei der Übergabe. Wenn Sie über Ihr Projekt sprechen, können Sie die Bedürfnisse Ihrer Nutzer beschreiben, statt lediglich Links zu Beispielwebsites zu teilen. Auch scheinbar kleine Details wie Überschriften, Linkbezeichnungen und Formularfelder gehören zu dieser Beschreibung. Entscheiden Sie zunächst, welche Frage geklärt werden muss. Lesen Sie anschließend den passenden Ratgeber mit Blick auf Ihre eigenen Inhalte. So geht es im Designgespräch um mehr als persönliche Vorlieben.

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